verdauung

 

Die Verdauung

Sehr verständlich wird der Stoffwechsel, schaut man sich die Vorgänge der Nahrungsaufnahme und der Verdauung im menschlichen Körper an. Nahrung wird über den Mund aufgenommen. Nährstoffe werden umgewandelt: Kohlenhydrate etwa in Zucker, Proteine (Eiweiße) in Aminosäuren und Fett wird in kleinere Einheiten zerlegt. Sie gelangen durch das Blut zu den Organen, wo durch weitere Umwandlungsprozesse Energie entsteht. Und sie dienen auch dem Aufbau von Zellen oder von Gewebe. Nicht verwendbare Bestandteile der Nahrung werden wieder ausgeschieden.

Enzyme
Wichtig für den Stoffwechsel sind so genannte Enzyme. Enzyme gehören zu den Eiweißstoffen. Sie dienen beim Stoffwechsel als Katalysatoren, das bedeutet, sie beschleunigen die chemischen Vorgänge des Stoffwechsels und können dabei selbst Veränderungen durchlaufen. Ein Beispiel: Menschlicher Speichel ist eine Mischung aus viel Wasser und relativ geringer Menge des Enzyms Ptyalin. Ptyalin spaltet Polysaccharide auf. Das wiederum sind Ketten aus Monosacchariden, aus Zuckermolekülen. Sie werden im Vergleich zu den Polysacchariden (Mehrfachzucker) auch Einfachzucker genannt. Aus dem Vielfachzucker, also der Kette aus Zuckermolekülen, werden die einzelnen Glieder herausgelöst und dem Körper zur Verfügung gestellt. Zu diesen Gliedern zählen Glucose (Traubenzucker) und Fructose (Fruchtzucker). Neben den Kohlehydraten werden im menschlichen Körper auch Fette, Eiweiße (Proteine), Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente umgewandelt bzw. genutzt. Als Spurenelemente sind Stoffe definiert, von denen der menschliche Körper weniger als 50 mg pro Tag benötigt. Zu diesen Elementen gehören etwa Eisen, Zink und Kupfer.

Hormone
Auch die Hormone sind an Stoffwechselprozessen im menschlichen Körper beteiligt. Hormone übertragen Information innerhalb des menschlichen Körpers. Dies geschieht durch biochemische Prozesse. Hormone werden meist in so genannten Hormondrüsen gebildet und durch sie in den Blutkreislauf abgegeben. Die verschiedenen Hormone steuern dort die Rezeptoren (Wirkorte) der jeweiligen Zielzellen an, abhängig davon, welche Aufgabe sie innehaben. Hormone steuern beispielsweise die sexuelle Entwicklung, spielen beim Zucker- und beim Fettstoffwechsel eine Rolle.